Stand Up Paddling Boardtypen

Welche Board-Typen gibt es?

Nachdem zu Beginn für das SUP Surfing die normalen Longboards oder auch Tandemboards genutzt wurden, haben die namhaften Hersteller jetzt auf den Trend reagiert und eigene Boards produziert. Die Länge der angebotenen Boards variiert zwischen 1.80 und bis zu vier Metern. Das Volumen der Boards bewegt sich zwischen 100 und 250 Litern.

Neben den unterschiedlichen Techniken gibt es natürlich für die verschiedenen Zwecke und Gegebenheiten auch verschiedene Boards. Generell lautet die Regel hier: Je breiter und dicker das Board, desto leichter kann man es in der Balance halten und fahren. Zugleich hat man jedoch einen höheren Widerstand mit einem solch ‚schweren‘ Board, muss also mehr paddeln als bei einem leichteren Board. Es gibt die folgenden verschiedenen Boards:

Wave SUP Boards

Wie der Name bereits sagt, kann man mit diesen Boards besonders gut Wellen jeglicher Art reiten. Im Vergleich sind diese Boards etwas kürzer und damit drehfreudiger als andere Boards, was sie eben für Wellen ideal macht.

Aufgrund dieser Beweglichkeit ist es jedoch mit einem Wave Board mühsam, sich im seichten Wasser einfach fortzubewegen. Solltest du also ein Board für das Binnengewässer suchen, wärst du mit diesem Board schlichtweg falsch beraten.

Mit dem SUP Spaß in der Welle so kann es aussehen wenn Profi’s ihr Board am Limit bewegen. Foto von Byron Yap

Auf Tour mit dem SUP und Hund

Mit der ganzen Familie Spaß am Paddel. Mit den Touring Boards kann es auch gerne mal auf Länger Touren gehen

Touring/ Explore SUP Board

Sie werden auch als Allround-Boards bezeichnet, da sie sich sowohl für Touren eignen als auch kleinere Wellen gut nehmen lassen. Im Vergleich sind sie etwas länger und schmaler, wodurch man bei ihnen besser paddeln kann. Sie bieten jedoch noch immer ausreichend Standfläche und Stabilität, um gerade auch für Einsteiger gut zu funktionieren. In der Regel haben sie einen Schaumkern und darum Epoxy.

Teilweise kann man hier noch zusätzliches Material erwerben, wie beispielsweise ein Gepäcknetz, um Essen zu transportieren. Es ist das Board, was von den meisten Einsteigern auf Binnengewässern erfahrungsgemäß gerne gewählt wird und sich hinterher für ihre Zwecke gut einsetzen lässt.

Race SUP Board

Diese langen und schmalen Boards sind für Anfänger nicht geeignet. Sie sind ganz klar Performance-orientiert und verlangen von dem Nutzer ein fortgeschrittenes Können, da sie schwer zu balancieren sind.

Mit ihnen kann man – wie der Name es bereits verrät – ein besonders hohes Tempo beim SUP Surfing erreichen. Race-Boards sind in der Regel aus Epoxy oder für den Profi-Bereich auch aus Carbon hergestellt.

Die schnellen Board für den Wettbewerb, oft etwas wackliger dafür aber Spurtreu und unglaublich schnell.

Wildwasser-SUP-Boards

Diese Boards zeichnen sich durch ihre besondere Stabilität aus. Sie verfügen über ein seitlich erhöhtes Volumen, wodurch sie deutlich unempfindlicher gegenüber Seitenwasser sind.

Hier finden sich auch viele der sogenannten Inflatables – dies sind quasi aufblasbare Boards, die jedoch im Praxistest durch hohe Robustheit von sich überzeugen können. Durch ihren Innendruck von immerhin bis zu 1,7 bar erreichen sie eine so von den meisten Testern nicht erwartete Steifheit.

Sie sind innerhalb weniger Minuten mit der passenden Luftpumpe steif aufgepumpt und sparen damit die Transport- und Lagerprobleme, die man mit den gewöhnlichen Boards hat. Im nicht aufgepumpten Zustand ist ein Inflatable gerade einmal so groß wie ein durchschnittlicher Rucksack und eignet sich so besonders für Reisen.

Inflatables gibt es zwar mittlerweile auch bei den anderen Board-Arten – aufgrund ihrer Robustheit sind sie jedoch besonders beim Wildwasserfahren beliebt.

Yoga SUP Board

Ein weiterer neuer Trend ist es, Yoga oder Pilates auf einem Board durchzuführen. Durch das zusätzliche Ausbalancieren bei den verschiedenen Übungen, wird so jeder Muskel im Körper intensiv beansprucht.

Inwieweit sich dieser neue Trend aus den USA bei uns durchsetzt, bleibt abzuwarten. Aber die passenden Boards hierfür gibt es in jedem Fall auch in unseren Breitengraden sowie auch einige passende Kursangebote. Probieren geht schließlich über studieren, oder?

Sup Yoga aufgenommen von SURFit

Stand Up Paddling heist nicht immer Action auch um die Yoga Übung mal etwas anders zu gestallten eignet sich ein Board hervorragend. Ein zusätzlicher Balance push ist garantiert.

Auch für unsere Kinder hat der Sprot viel zu bieten, die kleinsten haben mega Spaß beim Paddeln

Kinder SUP Board

Auch für Kinder gibt es verschiedenen Boards auf denen sie zu kleinen Stehpaddlern werden können. Diese sind auf die körperlichen Gegebenheiten von Kindern angepasst.

In diesem Fall lohnt sich die fachkundige Beratung unbedingt, um das richtige Board, nicht nur für das Kind sondern eben auch für den speziellen Einsatz zu finden.

Die verschiedenen Paddel

Auch nicht unwichtig neben dem Board ist natürlich das Paddel. Auch hier gibt es ein paar Basics zu beachten. Die ideale Paddellänge ist knapp eine Blattlänge länger als sein Nutzer, damit dieser es ideal nutzen kann.

Es gibt sie in den verschiedensten Preiskategorien mit einem Aluschaft und einem Kunststoffblatt, sowie aus Glasfaser und Kunststoff oder aus Holz oder Bambus. Am Besten ist es hier, die verschiedenen Paddel auch tatsächlich einmal in der Hand zu halten und zu testen.

Was für den einen gut funktioniert, muss schließlich für den anderen Nutzer nicht genauso gut funktionieren.

Bilder:
Beitragsbild: Pexels

Der SUP Boardtyp Race – wie finde ich das richtige Raceboard.

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