Stand up Paddling – SUP – Boards, Ratgeber und Tipps

Das Stand Up Paddling (SUP) bzw. Stehpaddeln geht auf eine Sportart aus Hawaii zurück und gewinnt in der westlichen Welt eine stetig wachsende Fangemeinde. Die Wassersportart basiert auf dem Prinzip des Surfens mit Zuhilfenahme eines Stechpaddels.

Der Sportler steht hierbei auf einem Surfbrett, bei dem es sich in der Anfangszeit dieses jungen Trendsports noch um modifizierte Longboards oder Tandemboards handelte. Mittlerweile feiern allerdings speziell angefertigte SUP – Boards ihren Siegeszug, da sich mit diesen eine höhere Geschwindigkeit erzielen lässt und sie optimaler für das Wellenreiten ausgelegt sind.

In diesem Sommer lautet der Trendsport Stand Up Paddling ( oder auch SUP abgekürzt ). Anders als andere Trendsportarten ist Stand Up Paddling jedoch keineswegs eine neue Kreation, sondern stattdessen ein in Vergessenheit geratener Wassersport.

Stand Up Paddling nicht nur Spaß – auch ein super Training.

Das ganzheitliche Training wurde jetzt in unseren Breitengraden wieder entdeckt und wird – so lautet die Expertenprognose – schnell an Anhängern gewinnen.

Seit zwei Jahren ist es klar auf dem Vormarsch und begeistert mehr und mehr Menschen. Sei du mit einer der Pioniere für dieses ganzheitliche Training auf dem Wasser. Wie gut ein ganzheitliches Ausdauertraining für dich und Deinen Körper ist kannst du hier lesen. Bei den Faktoren Spaß und Effektivität ist das Stand Up Paddling als Sport aktuell kaum zu überbieten.

Das ist wohl auch der Grund, warum bereits so viele Sportler und Prominente vom SUP Surfing total begeistert sind. Wenn du also ein Fan von effektivem Training bist und Wasser magst, solltest du Stand Up Paddling auf jeden Fall ausprobieren. Wer weiß, vielleicht steckt in dir der geborene Paddler?

Kaufberatung SUP – so findest Du das richtige SUP

Stand Up Paddling, kurz SUP, ist in aller Munde. Bei dieser Form des Paddelns stehst du als Sportler auf einem Surfbrett ( SUP Board ) und bewegst dich mithilfe eines Stechpaddels vorwärts. Als Anfänger wirst du schnell vor die Wahl der richtigen Ausrüstung gestellt. Daher geben wir dir an dieser Stelle eine SUP Kaufberatung, sodass du gleich weißt, mit welchem Board du dich in das Abenteuer Stehpaddeln werfen kannst.

Stand Up Paddling als Ganzkörper Training.
Das Stand Up Paddling verbreitet sich wie ein Virus unter den Wassersportlern. Enorm Spaß kombiniert mit einem effektiven Ganzkörpertraining sorgt für ausreichend Langzeitmotivation.

Die Ausrüstung im Überblick

Bei unserer SUP Kaufberatung geht es um die beiden Faktoren Board und Paddel. Mehr wirst du für deinen neuen Lieblingssport nicht benötigen. Doch sind die Varianten dieser beiden Komponenten sehr breit gefächert, weshalb wir dir diese Kaufberatung für Einsteiger an die Hand geben. Es ist wichtig, dass du dir über die verschiedenen Arten des Boards (Touring, Race, Wave oder Allround) im Klaren bist.

Außerdem musst du wissen, welche Maße in Sachen, Länge, Breite und Dicke des Boards für dich passend sind. Damit Du Spaß beim SUP’en hast solltest du die Paddelformen kennen und dir Gedanken darüber machen, welches Paddel für deine Fähigkeiten das Richtige ist. Es gibt sie aus den Stoffen Aluminium, Kunststoff, Carbon oder puristisch aus Holz und Bambus. Alle Details tragen letztendlich zum perfekten Ausrüstungspaket für deinen SUP-Ausflug bei.

Im Folgenden geben wir dir eine genaue Übersicht darüber, welche Komponenten für deine Bedürfnisse die Richtigen sind.

Boardtypen für verschiedene Zwecke

In einem ersten Schritt musst du dir darüber im Klaren sein, wozu du dein Board nutzen möchtest. Stand Up Paddling kann in verschiedenen Disziplinen ausgeführt werden. Mit dem Touring-Board kannst du längere Strecken fahren, bei denen du die Natur und das ruhige Paddeln in den Vordergrund stellst.

Hiermit kannst du Strecke absolvieren, ohne, dass du viel Wert auf Sport und Anstrengungen legst. Mit dem Touring-Board kannst du die Schönheit der Natur aufnehmen und die Zeit auf dem Wasser zur Entspannung nutzen. Solltest du dich auf Paddelrennen vorbereiten, benötigst du ein Race-Board.

Diese langen Bretter können eine hohe Geschwindigkeit erreichen, besitzen aber auch das Risiko, dass der Paddler ins Wasser fallen kann. Eine hohe Balance und gute Fitness in der Beinmuskulatur sind Voraussetzungen für diese SUP-Variante. Ein besonderes Brett für das Meer ist das Wave-Board.

Dieses Modell nähert sich den Surfbrettern, denn auch hier geht es um eine Form des Wellenreitens. Eine hohe Dicke geben dem Board den nötigen Schwung, um mit den Wellen reiten zu können. Natürlich gibt es auch beim Stand Up Paddling ein Board mit einer gesunden Mischung aus allen Sportarten. Solltest du sowohl Touren und Rennen als auch Wellenreiten probieren möchten, ist das Allround-Board das Richtige für deine Ansprüche.

Die richtigen Maße finden

Die Boards unterscheiden sich in den drei Maßen Länge, Breite und Dicke. Je nach Verwendungszweck, den du im vorherigen Abschnitt herausgefunden hast, kannst du dir nun die passenden Maße heraussuchen. Außerdem kommt deinem Körpergewicht eine entscheidende Rolle zuteil.

Länge des SUP

Die Länge hat beim Board in Sachen Sicherheit nicht so eine große Auswirkung, wie die Breite. Dennoch ist auch die Länge für die jeweilige Verwendung wichtig. SUP-Boards werden in Inch angegeben. Sie variieren von 7 – 14 Inch. Das lange Board ist nur für Racer gedacht und somit für Einsteiger ungeeignet. Anfänger und ruhige Paddler sollten Boards im Bereich von 10 – 12 Inch wählen. Fürs Wellenreiten sind Boards im Bereich der 9 Inches ideal. Für Kinder gibt es die kleinen Boards zwischen 7 und 9 Inch. Hinzu kommt aber auch immer das Körpergewicht, bei dem die Regel ist, dass ein erhöhtes Gewicht ein längeres Board benötigt.

Breite des SUP

Die Breite der Boards ist entscheidend für Einsteiger. Es gibt Modelle zwischen 25 und 36 Inch. Auch hier existiert wieder ein reines Race-Board, welches mit 25 Inch ins Rennen geht. Die schmale Breite ist für Einsteiger absolut ungeeignet, da der Stand auf diesen Brettern trainiert werden muss. Fürs Surfen ist ebenfalls ein schmaleres Board zu empfehlen, wobei die Breite hier nicht sehr entscheidend ist. Anfänger werden sich mit einer Breite zwischen 32 und 34 Inch wohl fühlen. In seichten Gewässern kann auch das 29-Inch-Board schon ausreichen. Sehr schwere Personen sollten das 36-Inch-Board wählen.

Dicke des SUP

Die Dicke hängt vor allem vom Körpergewicht ab. Es gibt die Varianten 4- und 6-Inch. Die dünneren Bretter sind für Kinder und Racer ideal. Das dicke Brett sollte auf jeden Fall von Surfern gewählt werden. Ansonsten wirst du selbst schnell herausfinden, welche Dicke dein Brett haben sollte. 4-Inch-Boards sacken tiefer ins Wasser, was dir das Surfgefühl näherbringt. Die dickere Variante hingegen liegt gut auf dem Wasser auf und gibt Sicherheit beim Paddeln.

Hardboard vs. Aufblasbar

SUP kannst du auf zwei verschiedenen Boards betreiben. Das Hardboard oder das Inflatable, also das aufblasbare Board. Gleich am Anfang sei dir gesagt, dass sich die aufblasbaren Bretter nur für Hobby-Paddler und Anfänger eignen. Ein Rennen oder gar Wellenreiten ist nur mit einem echten Hardboard möglich, da es hier auf die Details ankommt. Ein Inflatable hat aber für Hobby-Paddler deutliche Vorteile.

Es ist viel einfacher zu verstauen und zu transportieren. Vier Meter Hardboard können für deinen Keller oder die Garage schnell zum Problem werden. Zusammenstöße mit Hölzern oder Steinen sind mit dem Inflatable unproblematisch, da der Stoff weicher ist. Es ist günstiger im Einkauf und leichter zu tragen. Der Nachteil besteht im lästigen Aufpumpen, was vor der Benutzung circa 5 Minuten in Anspruch nimmt und dem wackligeren Fahrgefühl gegenüber dem Hardboard. Die aufblasbaren Boards haben runde und dicke Kanten, weshalb sie gegenüber dem Hardboard automatisch 2 Inch schmaler sind.

Eine SUP Kaufberatung, für welches Board du dich entscheiden solltest, kann an dieser Stelle nicht gegeben werden. Solltest du Transport- und Staumöglichkeiten haben und bereit sein, etwas mehr Geld auszugeben, ist das Hardboard die richtige Wahl. Weniger umständlich und robuster ist das Inflatable.

Ohne Paddel geht es nicht vorwärts

Nachdem du dich für das Board entschieden hast, solltest du dir Gedanken um das richtige Paddel machen. Hier sind die entscheidenden Faktoren die Länge und das Material der Paddel. Bei der Länge gibt es eine ganz einfache Methode, das richtige Maß zu berechnen. Beim Flachwasserpaddeln müssen zur Körpergröße 20 bis 25 cm hinzuaddiert werden. Beim Surfen sind es 15 bis 20 cm mehr. Ähnlich verhält es sich bei der Blattgröße: Das größere Paddelblatt eignet sich insbesondere fürs Surfen, während das kleine Blatt für flaches Gewässer geeignet ist. Außerdem ist das kleine Paddel leichter zu bewegen, weshalb es für Kinder und schwächere Personen das Passende ist.

Die Frage nach dem richtigen Material ist leider nicht so leicht zu beantworten. Aluminium, Carbon, Carbongemisch und Holz/Bambus stehen zur Verfügung. Alle Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Das Aluminiumpaddel beispielsweise ist günstig, aber dafür schwer, weshalb es nur für trainierte Menschen eine Alternative darstellt. Das Highend-Produkt ist das Carbonpaddel aus Kohlefaser.

Das geringe Gewicht dieser Variante ist unschlagbar und gerade für längere Touren oder ein Rennen die beste Methode. Doch sind die Kosten hier deutlich höher. Eine Abwandlung ist das Carbongemisch, welches günstiger ist, aber dennoch ähnliche Eigenschaften vom Vollcarbon besitzt. Puristisch sind die Varianten aus Holz oder Bambus. Diese sehen sehr edel aus und erinnern an die ersten Stand Up Paddler vom Pazifik. Es kann hinsichtlich seiner Eigenschaften als Zwischenprodukt von Vollcarbon und Aluminium angesehen werden.

Du bist bereit für den Einkauf

Du hast nun einen kompletten Überblick über die Möglichkeiten vom SUP erhalten. Suche dir deine Lieblingsdisziplin aus und kaufe nur nach diesen Maßstäben dein Board. Solltest du dir unsicher sein, gibt es zahlreiche Anbieter, die ihre Boards zum Test verleihen.

Damit kannst du prüfen, welche Breite die Richtige für dich ist, damit du sicher auf dem Board stehst. Solltest du für das Hobby Stand Up Paddling ein gewisses Budget zur Verfügung haben, sei dir auf jeden Fall ein Carbonpaddel empfohlen, da hier die Vorteile deutlich überwiegen.

Bei den Kosten für das Board liegen wir zwischen 400 und 700 EUR. Natürlich gibt es auch hier, wie bei allen Produkten, günstigere und teurere Varianten, wobei die angegeben Preisspanne am Realistischsten ist. Die Paddel kosten in der Aluminiumversion 40 EUR, das gute Carbonpaddel hingegen das Doppelte. Du bist nun nach dem Lesen unserer Kaufberatung für Einsteiger bereit, dir dein Lieblingsboard samt Paddel auszusuchen und dich in das Abenteuer SUP zu stürzen. Viel Spaß dabei!

Verschieden SUP Boardtypen vorgestellt.

In diesen Beiträgen findest du viele interresante Informationen zu den Unterschiedlichen SUP Boards und wo sie eingesetzt werden.

Was hat das inflatable Wind-SUP zu bieten? Seit einigen Jahren sind die inflatable Stand up…

So findest Du das richtige SUP Board für Dich.

Erfahre mehr zu den verschiedenen SUP-Boardtypen ( feste / aufblasbare)

Stand-Up-Paddlen oder auch Stehpaddeln wird meist als SUP Abgekürzt. Es kann dem Wellenreiten sehr ähnlich sein, wenn du es schaffts mit deinem Paddel eine Welle zu erwischen, im flachen Wasser ist es sehr leicht sich stehend auf dem Board zu halten und mit dem Stechpaddel zu paddeln.

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass die Länge eines Stand Up Paddling Boards zwischen 180 cm und 400 cm variieren kann. Auch das Volumen der Boards ist je nach Typ sehr unterschiedlich, es kann zwischen 100 und 250 Litern betragen.

Eine generelle Faustregel lautet, dass je breiter und dicker das Board, desto stabiler lässt es sich fahren und ist somit eher für Einsteiger geeignet. Jedoch muss aufgrund des höheren Widerstands im Wasser auch mehr gepaddelt werden und es können nicht so hohe Geschwindigkeiten wie mit kleineren Boards erreicht werden.

Daher sollten Sie sich vor der Anschaffung eines Stand Up Paddling Boards drei generelle Fragen stellen:

  • Auf welchen Gewässern will ich das Board verwenden?
  • Wofür möchte ich es auf dem Wasser nutzen?
  • Muss das Board gut zu transportieren sein?

Weitere Faktoren sind Körpergröße, Gewicht und Können des Nutzers. Fortgeschrittene Nutzer greifen zu kürzeren schmalen Boards, Anfänger und schwere Personen eher zu langen und breiten Varianten.

Einsatzgebiete von Stand Up Paddling Boards

Beim Stand Up Paddling (kurz SUP) gibt es ähnlich wie beim Surfen viele verschiedene Boardtypen, die im Folgenden kurz vorgestellt werden sollen. Dabei ist es abhängig von Erfahrung des Benutzers und Anwendungsgebiet, für welches Board Sie sich entscheiden.

Vorteile SUP Allround Boards

  • vielseitig einsetzbar
  • vielseitig einsetzbar
  • gut geeignet für Anfänger
  • günstig in der Anschaffung

Nachteile SUP Allround Boards

  • meist etwas schwerer
  • durch die Breite nicht besonders Wendig

Allround Stand Up Paddling Boards

Wie der Name bereits sagt, kann dieses Board in vielen Gewässern und für viele Anwendungen genutzt werden. Es kann sowohl im Flachwasser als auch bei Wellen eingesetzt werden und ist dabei außerdem auch gut für Touren geeignet. Diese Vorteile machen es vorteilhaft für alle, die ihr Board vielseitig einsetzen wollen bzw. für Anfänger, welche sich nicht von Beginn an auf ein Gebiet festlegen wollen. Mit einem Allroundboard stehen einem viele Anwendunsmöglichkeiten offen.

Ein Allround – Board ist auch in kleinen Wellen an Küsten einsetzbar. Allgemein sind die meisten Allround – Boards länger als Surf Stand Up Paddling Boards, jedoch kürzer als Race Board, dies stellt einen idealen Kompromiss dar. Diese Boards besitzen eine breite und dicke Form, welche sie ideal für Einsteiger, Familien, aber auch Fortgeschrittene machen. Bei den klassischen Boards wird als Material am häufigsten Epoxy auf einem harten Schaumkern verwendet.

Das Volumen eines typischen Allroundboards beträgt zwischen 180 und 230 Litern, welches Volumen Sie wählen sollten, hängt auch maßgeblich von Ihrem Körpergewicht ab. Die Länge beträgt üblicherweise zwischen 310 cm und 380 cm.

Falls Sie sich für ein Allroundboard entscheiden, sollte dieses zum Einstieg ungefähr 75 – 80 cm breit sein, dieses Maß bietet einen optimalen Kompromiss zwischen Stabilität und Wendigkeit. Wenn Sie sich als Einsteiger für ein Allround – Board entscheiden wollen, sollten diese auch recht robust sein. Für ein solches Board müssen Sie nicht tief in die Tasche greifen. Einsteigerboards sind meist aus schwereren und günstigeren Materialien als Profiboards gefertigt, was sich natürlich im Preis wiederspiegelt. Diese schweren Materialien sind für den Einstieg sogar besser geeignet, da diese eine höhere Stabilität und Robustheit gewährleisten.

Im Einsteigerbereich ist im unteren Preissegment NSP eine bekannte Marke, aber auch MJH oder Naish bieten günstige Stand Up Paddling Boards für Ihre ersten Versuche auf dem Wasser.

Allround Stand Up Paddling Inflatable Boards

Ein Inflatable Allround – Board liegt etwas unruhiger im Wasser als ein festes Board, dieser Unterschied ist jedoch eher gering und gerade von Einsteigern eher nicht bemerkbar. Die Vorteile des Inflatable Boards sind offensichtlich, es ist kompakt und somit leicht zu transportieren. Dies ist gerade für Einsteiger ein Vorteil, da Sie so die Vielseitigkeit des Stand Up Paddling an vielen Orten kennenlernen können.

Inflatable Stand Up Paddling Boards

Sind Sie schoneinmal mit einem normalen Stand Up Paddling Board verreist? Dann wissen Sie sicher dass der Transport äußerst umständlich ist.
Inflatable Stand Up Paddling Boards sind aufblasbar und somit optimal für den Transport geeignet. Daher sind die Inflatable Boards gerade für längere Reisen mit dem Flugzeug oder kleinen Autos sehr gut geeignet. Ohne Luft ist es nur in etwa so groß wie ein Rucksack, kann also sogar auf Wandertouren mitgenommen werden. Mithilfe einer einfachen Luftpumpe können diese Boards dann so aufgepumpt werden, dass sie in Sachen Stabilität und Perfomance mit den normalen Boards ohne Probleme mithalten können.

Interessieren Sie sich für Inflatable Boards? Dann sollten Sie sich bei den Herstellern Red Paddle, C4 und Uli Boards über die aktuellen Produkte informieren.

Im folgenden wird nocheinmal auf die oben bereits vorgestellten Boards eingegangen, diesmal jedoch in der “Inflatable Version”.

SUP Ratgeber Blogbeiträge

Wave Stand Up Paddling Board

Das Wave Stand Up Paddling Board ist für den Einsatz in Wellen konzipiert. Diese Boards sind kurz und wendig und werden sowohl im Meer als auch in Flüssen genutzt. Diese Bretter sind kürzer, schmaler und leichter als viele andere Boards, um eine gute Wendigkeit beim Wellenreiten zu gewährleisten. Dies geht jedoch zu Lasten der Stabilität, daher ist dieses Board nicht gut für Einsteiger geeignet. Üblicherweise besitzen diese Boards eine Länge von ungefähr 245 cm – 310 cm und ein Volumen von 130 – 180 Litern.

Diese Boards sind speziell auf das Wellenreiten ausgelegt, was sie für andere Anwendungen eher ungeeignet macht. Falls Sie kompletter Neueinsteiger sind – entscheiden Sie sich nicht für ein Surf Stand Up Paddling Board! Diese Boards sind anspruchsvoll zu fahren, aufgrund ihrer Form und Abmessungen sind sie absolut ungeeignet für Anfänger.

Auch der Preis ist im Vergleich zu anderen Boardtypen recht hoch. Hinzu kommt, dass diese Boards nicht sonderlich robust sind, das bedeutet dass bereits kleine Fehler Schäden am Board hervorrufen können. Falls Sie bereits Erfahrung im Surfsport haben, können Sie zu einem solchen Board greifen, sollten sich aber darauf einstellen anfangs Rückschläge zu erleiden. Bei richtiger Anwendung können Sie mit diesen Boards allerdings sehr viel Spaß beim Wellenreiten haben.

Wave Stand up Paddling Inflatable Boards

Da es beim Wellenreiten mit einem SUP sehr auf eine gute Perfomance des Boards und Robustheit ankommt, ist hier wohl ein festes Wave – Board die bessere Wahl. Ist der Transport des Boards für Sie kein Problem, sollten Sie eher zu einem festen Board greifen. Feste Boards bieten eine leicht bessere Leistung und sind robuster als Inflatables, dies spielt gerade bei anspruchsvollen Aufgaben wie dem Wellenreiten eine Rolle. Für Anfänger bzw. Nutzer, die das Wellenreiten mit einem SUP nicht auf Wettkämpfen betreiben reicht aber auch hier ein Inflatable, da die kleinen Nachteile in Sachen Perfomance und Langlebigkeit durch die guten Transportmöglichkeiten ausgeglichen werden können.

Vorteile Wave SUP Boards

  • kurz und wending
  • perfekt zum Wellenreiten
  • gleitet schnell an

Nachteile Wave SUP Boards

  • nicht sehr kipstabil
  • nichts für Anfänger

Vorteile Flachwasser SUP

  • großes Volumen
  • einfacher Einstig in den Sport
  • Spaß für die ganze Familie

Nachteile Flachwasser SUP

  • nicht besonders Wendig
  • große Packmasse

Flachwasser Stand Up Paddling Boards

Für Stand Up Paddling im Flachwasser werden meist entweder Tourenboards oder Allroundboards genutzt. Diese Boards sind meist für Touren ausgelegt, sie können teilweise mit Gepäck beladen werden. Hiermit sind längere Touren auf ruhigen Gewässern möglich. Sie können also einen Rucksack mitnehmen und beispielsweise zu einer Tour durch die Natur aufbrechen.
Paddeln auf ruhigen Gewässern, beispielsweise Seen macht Spaß und wir von vielen Stand Up Paddlern sogar als “meditativ” beschrieben.

Zu diesen Flachwasser – Boards gehören auch die sogenannten Fitness- oder Yoga SUPs, auf denen Sie Yoga oder Pilatesübungen durchführen können. Bei diesen Übungen können Sie eine Vielzahl an Muskelgruppen trainieren. Es müssen nicht nur die Übungen ausgeführt werden, sondern auch gleichzeitig die Balance auf dem Board gehalten werden. Somit bietet diese Art des Stand Up Paddling neben meditativen Aspekten auchTraining für den ganzen Körper.

Inzwischen werden sogar spezielle Boards für das sogenannte “YOW” (“Yoga auf dem Wasser”) entwickelt, welche sich durch besondere Stabilität auszeichnen. Boga Paddleboards zählt hier zu den führenden Anbietern. Entscheiden Sie sich für ein Flachwasser – Board, wenn Sie am Spaß – Paddeln, Touren oder Fitnessworkouts in ruhigen Gewässern interessiert sind. Auch diese Boards sind sehr vielseitig einsetzbar und recht stabil, sodass auch Sie als Anfänger damit zurecht kommen.

Flachwasser inflatable Stand Up Paddling Board

Bei Flachwasser Inflatable Boards ist der kleine Nachteil in Sachen Perfomance, falls überhaupt noch vorhanden, fast nicht spürbar. Da diese Boards hauptsächlich auf “Spaß – Paddeln” oder Familientouren ausgelegt sind, liegt dass Inflatable – Boards in diesem Anwendungsbereich deutlich vor den festen Boards. Die gute Transportmöglichkeit ist hier sehr wichtig und daher sollte hier meist das Inflatable Board den Vorzug vor dem klassischen Board erhalten.

Fluss Stand Up Paddling Boards

Mit speziellen Fluss SUPs können Sie Touren auf Flüssen wagen, je nach Erfahrung wählen Sie ruhigere oder schnell fließende Flüsse. So decken diese Boards einen weiten Bereich ab, da Sie als Nutzer selber über den Schwierigkeitsgrad entscheiden. Dafür ist die Auswahl des Flusses maßgeblich, langsam fließende Flüsse sind leichter zu befahren als schnell fließende.

Jedoch können gerade schnell fließende Flüsse auch Gefahren mit sich bringen, deshalb sollte diese Herausforderung nur von Fortgeschrittenen oder Experten gewagt werden. Auch das Fahren bei Hochwasser sollte vermieden werden, generell sollte die Sicherheit im Vordergrund stehen.

Spezielle Wildwasser – Boards sind sehr wendig, erfordern jedoch auch ein hohes Maß an Erfahrung und Konzentration. Sehr ruhige Flüsse hingegen bieten Erholung und nahezu meditative Aspekte.
Auch bei der Auswahl des Boards für die Benutzung in Flüssen müssen Sie einige wichtige Dinge beachten. In Flüssen können Stellen mit geringer Wassertiefe, Stromschnellen und Steinen auftreten. Hierfür ist Epoxy, aus denen viele Boards gefertigt sind, absolut ungeeignet.

Sie benötigen für SUP Touren in Flüssen beispielsweise Plastikboards ind Hohlbauweise, wie sie unter anderem der Hersteller Corran Addison anbietet. Auch Inflatable Stand Up Paddling Boards sind für die Nutzung in Flüssen geeignet, auf diesen Boardtyp wird aber in einem separaten Abschnitt (siehe unten) eingegangen.

Fluss inflatable Stand Up Paddling Board

Für das Fluss Stand Up Paddling eignen sich, wie bereits oben beschrieben Inflatable Boards hervorragend. Gerade bei Wildwassertouren ist ein Inflatable Board sogar unbedingt nötig, da feste Boards nicht gut mit Steinen, Stromschnellen oder geringen Wassertiefen zurecht kommen. Also sollten Sie bei Fluss SUPs aufgrund der genannten Vorteile auch eher zu dem Inflatable greifen. Für die Anwendung in ruhigen Flüssen sind jedoch Inflatable und feste Boards gleichermaßen geeignet.

Vorteile Fluss SUP Boards

  • Platz für Gepäck
  • meist elastische Bänder zum verstauen
  • Wildwasserboards sehr wendig

Vorteile Kinder SUP Boards

  • Speziell für Kinder gebaut
  • leichte Fahrer können sie gut steuern
  • kürzer als Standard Boards

Kinder Stand Up Paddling Boards

Da der Sport Stand Up Paddling generell gut für die ganze Familie geeignet ist, gibt es auch einige Boards, die speziell für Kinder konzipiert sind. Hersteller, die diese Boards anbieten sind beispielsweise Tahoe, Starboard und iSUB.

Damit Kinder sie verwenden können sind diese Boards besonders stabil, wiegen zwischen 7 und 10 kg und sind ungefähr 250cm lang. Teilweise verfügen diese Kinderboards auch noch über einespezielle Sicherheitsfinne, die für zusätzliche Stabilität des Boards sorgt.

Ideal geeignet für Kinder sind Inflatable (aufblasbare) Boards, da diese das Verletzungsrisiko deutlich verringern. Sie besitzen, anders als feste Boards, keine scharfen oder spitzen Ecken und Kanten. Auch die Finne ist aus einem weicheren Material, sodass das Risiko für die Kinder deutlich minimiert ist.

Kinder inflatable Stand Up Paddling  Boards

Gerade für Kinder bieten die Inflatable Boards eine Menge Vorteile. Besonders bei Familientouren, bei der vielleicht sogar mehrere Kinder dabei sind, macht sich wieder die gute Transportmöglichkeit eines Inflatable Boards bemerkbar. Dieser Vorteil sollte nicht unterschätzt werden, da die festen Boards eine Länge von mehreren Metern haben. Alleine ein einziges festes Board zu transportieren kann einen großen Aufwand bedeuten, gerade wenn man über kein großes Auto mit ausreichenden Befestigungsmöglichkeiten verfügt. Muss man nun sogar mehrere Bretter transportieren, wird dies oft zu einem großen Hindernis. Umso nützlicher ist es, wenn die Boards für die Kinder aufblasbar sind.
Außerdem spielt der Sicherheitsaspekt eine große Rolle. Inflatables sind um einiges sicherer, gerade bei Kindern ist dies sehr wichtig. Die Verletzungsgefahr ist deutlich geringer gegenüber festen Boards, da das Boards und auch die Finne aus weichen Materialien bestehen. Dieser Sicherheitsaspekt spielt darüber hinaus auch für Erwachsene eine Rolle.
Bei Kinder – Boards sollten Sie sich also für ein Inflatable entscheiden, da hier die Vorteile deutlich überwiegen, gerade der Sicherheitsaspekt sollte besonders bei Kindern immer groß geschrieben werden.

Racing Stand Up Paddling Boards

Racing Stand Up Paddling Boards besitzen meist eine schmale und lange Form, welche sie recht instabil macht. Diese Boards sind sehr auf eine gute Performance ausgelegt, man kann mit ihnen hohe Geschwindigkeiten erreichen. Dies ist nur aufgrund ihrer langen und schmalen Form möglich, da sie so über einen sehr geringen Widerstand im Wasser verfügen. Jedoch sind sie gerade bei unruhigem Wasser schwer zu kontrollieren, aus diesem Grund sind diese Boards für Einsteiger ungeeignet.

Zum Einsatz kommen diese Boards bei Rennen, bei denen sie aufgrund ihrer guten Gleitfähigkeit hohe Geschwindigkeiten erreichen können. Racing Boards verfügen darüber hinaus über einen guten Geradeauslauf, damit der Paddler nicht nach wenigen Schlägen auf der einen Boardseite wieder auf die andere Seite wechseln muss.

Hergestellt werden sie entweder aus Epoxy, im Highend Bereich findet jedoch auch Karbon Verwendung. Die bekanntesten Hersteller für racingorientierte Boards sind Starboard, Fanatic, Naish und Mistral.

Racing inflatable Stand Up Paddling  Boards

Inzwischen gibt es sogar bei den Racing – Boards konkurrenzfähige Modelle, die sogar bei offiziellen Rennen antreten. Allgemein muss man jedoch sagen, dass feste Boards in Sachen Perfomance immer noch die Nase vorn haben. Sind Sie Sportler, der diesen Sport ernsthaft auf Wettkampfniveau betreiben will, so sollten Sie sich hier für ein festes Board entscheiden. Für Wettkampfsportler fällt der Nachteil der schlechten Transportmöglichkeit meist weg, da Sie komplett auf den Wettkampfsport ausgerichtet sind. So kann hier das feste Board seinen Leistungsvorteil gegenüber dem Inflatable ausspielen und ist die erste Wahl, falls Sie ambitionierter Wettkampfsportler sind.

Touring Stand Up Paddling Boards

Touring – Boards werden wie die Flachwasserboards meist für längere Touren in die Natur genutzt, sodass häufig Ausrüstung oder Rucksäcke mitgenommen werden. Hierfür sindSpanngurte, Gepäckgummis oder kleine Stauräume im Board vorhanden, damit es auf längeren Touren an nichts mangelt. So können sogar Hunde und Kleinkinder auf dem Board Platz finden. Einer der größten Hersteller für Touring – Boards ist Imagine Surfboards. Im Vergleich zu Allround – Boards gleiten Turing – Boards besser, haben einen besseren Geradeauslauf und sind schneller. Für das Wellenreiten sind diese Boards nicht geeignet, dafür aber umso mehr auf langsam fließenden Flüssen oder im ruhigen Meer. Außerdem sind Touring – Boards auch für Anfänger geeignet, die das Boards nicht nur zum “Spaß – Paddeln” oder für Familienaktivitäten nutzen wollen, sondern damit auch längere Touren in die Natur oder Camping – Touren unternehmen wollen. Für Touring SUPs finden Boards ab 12´ Länge Einsatz, denn ein längeres Boards lässt sich leichter bewegen als ein kürzeres. Die Paddelbewegungen werden bei längeren Boards um einiges effizienter ausgenutzt, dies spielt gerade bei längeren Touren eine große Rolle.

Touring inflatable Stand Up Paddling Boards

Bei Touring – Boards spielt oftmals eine gute Transportmöglichkeit eine Rolle, da diese Boards vielerorts eingesetzt werden sollen. Oft werden sie an verschiedenen Orten genutzt, da Touren an vielen verschiedenen Orten möglich sind. Somit kommt hier wieder der einfache Transport eines Inflatable Boards zum Tragen, da diese sogar aufWandertouren, kleinen Autos oder im öffentlichen Personennahverkehrmitgenommen werden können. Auch für den Urlaub bietet sich ein Inflatable Touring – Board an, da es im Urlaub oft gute Möglichkeiten gibt sein SUP zu nutzen. Oft locken schöne Naturlandschaften, da wäre es ärgerlich wenn Sie ihr Stand Up Paddling Board aufgrund seiner Größe nicht mit zu Ihrem Urlaubsziel nehmen können. Somit bietet sich ein Inflatable Board auch insbesondere für den Transport im Flugzeug, da der Raum bei diesen Reisen sehr begrenzt ist. Auch für schlecht zugängliche Orte, beispielweise Flüsse, die durch einen Wald führen ist ein Inflatable Board von Vorteil. Oft sind die Zufahrtsmöglichkeiten an einem solchen Ort sehr schlecht, sodass sich hier ein aufblasbares Board anbietet, welches man im Rucksack transportieren kann.
Falls Sie also auf der Suche nach einem Board sind, das an abgelegenen Orten oder auf Reisen für Touren eingesetzt werden soll, sind Sie mit einem Inflatable Touring Board wirklich gut bedient.

Welches SUP ist besser Festes oder Inflatable Board?

Falls Sie vor der Frage stehen, ob Sie sich nun für ein festes Stand Up Paddling Board (SUP) oder ein Inflatable (ISUP) entscheiden sollen, sollten Sie sich zunächst über Vor- und Nachteile der verschiedenen Boardtypen im Klaren sein.

Vorteile eines festen Boards (SUP):

  • günstiger in der Anschaffung
  • stabiler bei der Kurvenfahrt und bei unruhigem Wasser
  • besser geeignet für schwere Personen
  • schneller
  • die meisten Rennen sehen nur feste Boards vor
  • langlebiger
  • Lagerung draußen ist möglich

Vorteile von Inflatable Boards (ISUP):

  • leichterer Transport
  • Verletzungsgefahr wird minimiert (z.B. aufgrund der Gummifinne)
  • aufgrund der geringen Verletzungsgefahr auch für Kinder geeignet
  • Transport beim Wandern, im Flugzeug usw. möglich
  • einfache Lagerung (platzsparend)
  • für Wildwasser sehr gut geeignet

Es ist also abhängig von einigen Umständen für welche Art von Board sie sich entscheiden. Wenn das Board oft transportiert werden soll, und dabei nicht viel Platz nötig ist, greifen Sie am besten zum Inflatable Board. Auch wenn Sie Wildwassertouren machen wollen oder Kinder das Board nutzen sind aufblasbare Boards zu empfehlen.

Falls sie allerdings ein Boards benötigen, das strikt auf eine gute Perfomance ausgerichtet ist, sollten Sie sich für ein festes Board entscheiden. Jedoch ist der Unterschied in Sachen Perfomance zwischen den zwei Boardtypen nicht sehr groß, sodass dieser Vorteil wohl eher nur bei Profis zum Tragen kommt.

Fazit: welcher Boardytp ist für mich der richtige?

Genau wie bei der Wahl zwischen Inflatable und festen Boards stellt sich auch die Frage nach dem richtigen Boardtypen. Wie in den Abschnitten zu den verschiedenen Typen (siehe oben) beschrieben, ist es auch hier von vielen Faktoren abhängig für welches Board Sie sich entscheiden.

  1. Allround – Boards sind vielseitig einsetzbar, somit sind diese sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene geeignet. Wenn Sie ein stabiles, vielseitiges und robustes Einsteigerboard suchen, sind sie mit einem Allround – Board wohl am Besten bedient.
  2. Wave Stand Up Paddling Boards sind für all diejenigen geeignet, die bereits Erfahrung, beispielsweise im Bereich Surfen haben. Für diese Boards sollten Sie sich entscheiden, wenn die ambitionierter Einsteiger mit Surf – Erfahrung sind oder Fortgeschrittener – Profi.
  3. Flachwasser Stand Up Paddling Board sind für Sie geeignet, wenn Sie planen mit ihrem Board Touren zu unternehmen oder Yoga- und Pilates Übungen auf ihm durchzuführen.
  4. Fluss SUPs eignen sich gleichermaßen für gemütliche Touren auf ruhigen Flüssen, aber auch für actiongeladene Wildwassertouren, hier ist also für jeden etwas dabei.
  5. Kinder – Boards lassen bereits die Kleinsten die Faszination an diesem Sport erleben.Diese Boards liegen stabil im Wasser und bieten eine geringe Verletzungsgefahr.
  6. Racing Stand Up Paddling Boards sind strikt auf eine gute Perfomance ausgerichtetund somit für Einsteiger ungeeignet. Sie sind instabil, können jedoch hohe Geschwindigkeiten erreichen.
  7. Touring – Boards bieten Stauraum für alle, die mit Ihrem Board längere Touren durch die Natur machen wollen.

Doch egal für welches Board Sie sich entscheiden und wie erfahren sie bereits sind, Sie werden schon bald die Faszination dieser vielseitigen Sportart kennenlernen.

Das Beachboy Surfing von Waikiki

John Zapotocky gilt als der älteste noch lebende Beachboy. Er lebt auf Hawaii und begann seine Karriere in den 40er Jahren. Er paddelt sein mehr als sechzig Jahren am Strand von Waikiki entlang und zeigt mit seiner körperlichen Fitness eindrucksvoll, was für ein toller Sport das Stand Up Paddling sowie das Surfen sind. Als in den späten 70er und frühen 80er Jahren das Shortboard für das Surfen entwickelt wurde, wurde es ruhig um das Stand Up Paddling. Es geriet nach und nach langsam in Vergessenheit und wurde erst fast dreißig Jahre später als effektives Ganzkörpertraining wiederentdeckt.

Der große Pluspunkt – die Unabhängigkeit von Wellen und Wind – lässt das SUP fahren auch in unseren Binnengewässern Einzug halten.

Wie ist Stand Up Paddling entstanden?

Es ranken sich verschiedene Mythen um die Entstehung dieser Sportart. Aufgrund des Namens und der hawaiinischen Entsprechung Hoe he’e nalu (paddelnd Wellenreiten) ist es eine ziemlich sichere Vermutung, dass dieser Sport in seinem Ursprung eng mit der hawaiinischen Kultur verbunden ist. Vor langer Zeit soll das Stand Up Paddling hierbei einzig dem König vorbehalten gewesen sein.

Danach sollen sich die Hawaiianer früher stehend auf ihren Brettern mit einem Paddel fortbewegt. Zugleich gab es in Tahiti die Polynesier, die stehend in ihren Kanus gepaddelt sind. Auch heutzutage werden noch im gesamten Bereich von Asien die sogenannten “Ein-Mann-Bambusflöße” genutzt, die von Paddeln oder Stangen bewegt und gelenkt werden. Stand Up Paddling scheint so in diesen beiden Kulturen beheimatet zu sein. Aus den 50er und 60er Jahren ist belegt, dass die Surflehrer in Hawaii auf großen Wellenreitboards mit einem Paddel die Wellen geritten sind.

Die bekanntesten Beachboys dieser Zeit waren die Geschwister Duke und Leroy AhChoy aus Waikiki. Sie haben diese Technik genutzt, weil sie so einerseits aufrecht einen perfekten Überblick über ihre teilweise verstreuten Schülergruppen behalten haben und gleichzeitig schnell vor Ort sein konnten, wenn ein Schüler sie brauchte. Außerdem haben sie auf diese Weise viele Aufnahmen während des Unterrichts machen können. Und – ebenfalls ein durchaus entscheidender Pluspunkt – sie konnten sich mit dieser Technik schnell zu den passenden Wellen hinbewegen und so wichtige Inhalte eindrücklich demonstrieren. Aufgrund dieser Geschichte über seinen Ursprung wird das SUP Surfing teilweise auch als Beachboy Surfing bezeichnet.

Was ist Stand Up Paddling?

Nach dem Wellenreiten, dem Kite- oder auch dem Windsurfen ist SUP Surfing nun der neue Trend im Wassersport. Wieder kommt die Technik aus Hawaii und erneut macht das ganze unglaublich viel Spaß. Beim SUP steht der Sportler auf einem deutlich größeren Surfbrett. Anders als beim Surfen hat er in seiner Hand – wie der Name der Sportart es bereits verrät – ein sogenanntes Stechpaddel.

Mit dessen Hilfe kann er sich gezielt vorwärts bewegen und ist nicht ausschließlich – wie beim verwandten Surfen – vom Wind und der Strömung abhängig. Stattdessen kann er sich mit etwas Übung und Geschick mit der Hilfe des Stechpaddels gezielt im Wasser fortbewegen. So kann man die Wellen direkt anpaddeln und danach genießen …

Damit erlaubt einem das Stand Up Paddling eine ganz neue Freiheit auf dem Wasser. Gleichzeitig muss man jedoch mit dem ganzen Körper arbeiten, um das Gleichgewicht zu halten und das Bord zu lenken. Mit dem Stand up Paddling zieht das Surfbrett jetzt auch in den Flüssen ein, schließlich kann man das Brett mit dem Paddel auch in stilleren Gewässern nutzen. Es sind mit einem Mal nicht mehr nur die großen Meere mit ihren Wellen, die einem Spaß auf dem Wasser bringen können, sondern eben auch die heimischeren Gewässer mit eher ruhigerem Wellengang.

Stand up paddling ist dabei noch ein ideales Workout für den Körper, das zusätzlich die ganze Zeit Spaß macht.

Warum ist Stand Up Paddling so gut für den ganzen Körper?

Wie auch beim Surfen muss beim Stand Up Paddling der ganze Körper permanent in einer hohen Grundspannung gehalten werden – sonst landet man unfreiwillig im Wasser. Diese höhere Körperspannung macht es zu einem besonders effektiven Training für den ganzen Körper. Durch die erhöhte Spannung im Körper trainiert man automatisch auch die kleineren Muskelgruppen.

Deutlicher Pluspunkt dieses anspruchsvollen Trainings ist das Schonen der Gelenke. Häufig ist es diese höhere Belastung der Gelenke die gerade Sportanfängern echte Probleme bereiten können. Anders als beispielsweise beim Joggen werden die Gelenke beim Stand Up Paddling jedoch kaum mehr beansprucht als beim normalen Bewegen am Alltag. Auf diese Weise erreicht ihr tolle Ergebnisse und schont gleichzeitig euren Körper.

Durch das Paddeln werden insbesondere die Muskeln an den Armen sowie am Rumpf trainiert. Da man außerdem beim Paddeln stets leicht in die Knie gehen muss, werden die Bein- und Pomuskulatur beansprucht. Diese werden zudem durch das permanente Halten der Balance zusätzlich beansprucht. Das Ausbalancieren auf dem Board trainiert jeden Muskel in den Beinen und führt so zu vollständig trainierten Beinen, ohne diese jedoch aufgeblasen erscheinen zu lassen. Ganz nebenbei fördert das Halten der Balance auch den Gleichgewichtssinn und stimuliert damit eure Koordinationsfähigkeit.

Diese nimmt im Laufe des durchschnittlichen westlichen Lebens mit seinem Alltag zwischen Bett und Schreibtisch mehr und mehr ab. Will man jedoch geistig fit bleiben, muss man seinen Körper auch in dieser Hinsicht trainieren und fordern. Natürlich gibt es mittlerweile in den großen Studios komplizierte Geräte, die hier Abhilfe schaffen sollen. Bei schlechtem Wetter ist das natürlich immer noch besser als den Körper und seine Bedürfnisse zu ignorieren. Aber wenn das Wetter schöner ist, will man schließlich nicht weitere Zeit in einem Gebäude verbringen.

Das Stand Up Paddling bietet hier eine einzigartige Mischung aus Spaß, viel frischer Luft und effektivem Training für die verschiedenen Muskelgruppen. Außerdem hat man auch noch ganz nebenbei beim Training zuhause die Möglichkeit die eigene Umgebung aus ganz neuen Perspektiven kennenzulernen.

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