Die 10 häufigsten Anfängerfehler beim Snowboarden

Du möchtest das Snowboarden lernen und selbst elegant und sportlich über den Schnee einen Abhang hinunter rauschen? Dann halte dich jetzt gut fest: Diese zehn Anfängerfehler beim Snowboarden solltest du kennen und versuchen, sie möglichst zu vermeiden.

Viele Anfänger wissen nicht, dass diese Fehler am Anfang sehr häufig gemacht werden und lassen sich leicht entmutigen, wenn es dann nicht klappt. Doch das muss nicht sein. Wir möchten, dass du die besten Startbedingungen in dein persönliches Snowboarder-Dasein hast. Lerne hier mehr.

1. Fehler: Du besorgst dir keine passende Ausrüstung.

Bevor es in die Berge geht, brauchst du Equipment. Dazu zählt ein Snowboard, ein Helm und warme Kleidung. Viele Anfänger machen vor allem bei der warmen Kleidung Fehler. Du willst einfach das anziehen, was sowieso im Schrank hängt? Schlechte Idee! Nur weil deine Alltagskleidung dich im Alltag warm hält, muss das nicht auch auf den schneebedeckten Hängen im Gebirge der Fall sein. In höheren Lagen ist das Wetter zum einen oft kälter als in flacheren Zonen und zum anderen ist es anders. Es kann sich blitzschnell ein Schneesturm zusammenbrauen und innerhalb kürzester Zeit über dich hereinbrechen.

Wegen der Unberechenbarkeit tust du dir keinen Gefallen damit, wenn du dich nicht warm genug anziehst. Spezielle Wintersport-Kleidung, die zum Beispiel auch einen Schneefang umfasst, macht definitiv einen Unterschied. Sie sorgt aber nicht nur dafür, dass du in der Kälte nicht frierst, sondern trägt gleichzeitig auch nicht zu sehr auf. Schneekleidung liegt nämlich am Körper an und bietet dir gleichzeitig eine gute Atmungsaktivität, damit du nicht maßlos in deinen Klamotten schwitzt, sobald du dich bewegst.

2. Fehler: Du suchst dir keine erfahrene Unterstützung.

Der erste Meter auf dem SnowboardVieles kann man sich selbst beibringen, zum Beispiel wie man seine Mini-Orchideen zum Blühen bringt, wie man Kaffee ohne Kaffeemaschine kocht oder wie man ein Möbelstück einer bekannten schwedischen Möbelmarke aufbaut. Doch Snowboarden gehört nicht dazu. Natürlich ist es viel günstiger, wenn du dir das Snowboarden selbst beibringst. Du hast bestimmt auch viele Sachen in deinem Leben allein gelernt, weil du dazu in der Lage bist.

Sei dir aber sicher, dass es beim Snowboarden anders ist. Mit der Hilfe eines professionellen Trainers lernst du alles, was du brauchst, damit du noch lange glücklich den Schnee eroberst. Lass dir das Snowboarden auch nicht von einem Freund zeigen, der das selbst nur alle zwei Jahre im Winterurlaub macht (aber meist nur beim Après-Ski abhängt). Ein professioneller Trainer ist die sicherste Wahl.

3. Du bist zu gierig.

Snowboarden ist geil – wenn man es kann. Als Anfänger kannst du es noch nicht. Deshalb bist du ja Anfänger. Auch wenn es reizvoll ist, solltest du dich nicht gleich über die zahlreichen Tricks hermachen, die auf einem Board möglich sind. Schon klar, du bist nicht jeden Tag auf der Piste, vielleicht nur einmal in fünf Jahren und dann willst du was erleben. Das ist aber genau die Einstellung, die dafür sorgt, dass das auch schon dein letzter Besuch im Skigebiet sein könnte. Snowboarden kann nämlich auch richtig gefährlich sein und wer zu viel will, lebt definitiv am gefährlichsten.

Unser Tipp: Wenn es dir Spaß macht, komm einfach öfter auf die Piste und lerne es richtig. Vielleicht steckt in dir der nächste Scott Stevens. Wäre doch schade, wenn du das nicht rausfindest, weil du einen schlechten Start hast.

4. Du bist zu vorsichtig.

Es gibt immer die Anfänger, die fordernd und aggressiv an die Sache rangehen. Die lernen es meist auf die harte Tour. Aber es gibt auch die, die zu vorsichtig sind und sich kaum vorwärts trauen. Die haben meist weniger Spaß, als sie haben könnten. Auch für Anfänger gibt es fantastische Pisten, die gut auf die Fähigkeiten von Einsteigern abgestimmt sind. Lass dir ruhig von erfahrenen Snowboardern zeigen, welche Strecken du als Anfänger gut meistern kannst und wo du deine Fähigkeiten am besten erweiterst. Die besten Ansprechpartner sind Snowboard-Trainer oder Leute, die so oft wie möglich auf den Pisten sind und aktiv snowboarden.

5. Du willst jeden Schmerz vermeiden.

Snowboarder sitzt und erholt sich.Snowboarden tut weh. Selbst die Besten stürzen mal. Gerade die blicken auf eine lange Phase voller Erfahrungsschmerz zurück, den du anders als die besten Tricks aber seltener zu Gesicht bekommst. Habe also keine Angst davor, dich zu verletzen. Beim Snowboarden gehört das mit dazu, denn jeder Sturz vermehrt deinen Erfahrungsschatz. Dennoch ist es wichtig, dass du von Anfang an lernst, wie du Stürze so abfederst und lenkst, dass sie dir möglichst wenig Schaden zufügen.

6. Du willst nach dem Snowboarden gleich ausruhen / shoppen / essen / schlafen / …

Neben dem Schmerz, den dir die Piste zufügt, lassen dich auch deine Muskeln spüren, was du getan hast. Snowboarden fordert deinen gesamten Körper heraus und das zeigt sich etwas später in einem Muskelkater. Der tritt auch gern mal in jenen Teilen deines Körpers auf, von dem du nicht mal wusstest, dass sich dort Muskeln befinden.

Doch den Muskelkater solltest du nicht einfach stillschweigend hinnehmen. Nachdem du deine Schneekleidung ausgezogen hast, ist es wichtig, dass du dich erstmal ausgiebig dehnst. Das tut deinen Muskeln gut und ist außerdem ein schönes Ritual. Bevor du also irgendwas anderes tust, denk an deine Muskeln.

7. Du vergisst, dass es steil ist.

Schon klar, es gibt steilere und weniger steilere Abhänge. Und wenn du als Anfänger runter willst, ist dir meist auch klar, wie steil es ist. In einer Situation wird die Steilheit aber gern mal vergessen: Beim Anschnallen des Boards. Da sitzt man – selbstverständlich höchst elegant – schön mit dem Po im Schnee und will gerade das Board greifen, um es an den Füßen zu befestigen, da macht es sich auch schon selbstständig und flitzt voller Energie den Abhang herunter. Wenn du nicht schnell bist, um es noch zu greifen, kann das ein ziemlich blöder Tag werden.

Also pass immer gut auf dein Board auf, wenn es noch nicht fest angeschnallt ist.

8. Du scheiterst am Schlepplift und gibst gleich auf.

Irgendwie muss man ja nach oben kommen, deswegen stehen dir in Wintersportgebieten zahlreiche Schlepplifte zur Verfügung, die dich an den Startpunkt deiner Abfahrt bringen. Das ist aber manchmal leichter gesagt als getan. Es ist für manche Menschen schon ein Abenteuer, gut in den Lift zu kommen, ohne von ihm umgeworfen zu werden.

Dann wird man in höchste Höhen befördert und fragt sich plötzlich, wieso man nicht doch lieber an den Strand gefahren ist. Und am Ende muss man dann auch wieder raus… Unser Tipp: Sorge beim Ein- und Aussteigen für Körperspannung und genieße unterwegs die fantastische Aussicht.

9. Du gehst nicht in die Knie.

Es ist ungewohnt, aber ohne geht es nicht: Das Kniebeugen! Wenn du auf dem Snowboard stehst und einen Abhang runter willst, musst du deinen Körperschwerpunkt besonders gut unter Kontrolle haben. Wenn du aber deine Knie nicht beugst, sondern durchdrückst, liegt dein Schwerpunkt einfach zu weit vom Boden entfernt. Dadurch fällst du besonders leicht. Möchtest du das mit den Stürzen lieber auf ein Minimum beschränken, ist einer der wichtigsten Faktoren, in die Knie zu gehen und deinen Schwerpunkt möglichst nah am Boden zu halten.

10. Du kommst nur wegen der Party.

Na klar: Die geselligen Runden im Herzen der Wintersportgebiete haben ihren ganz eigenen Charme und sind es wert, erlebt zu werden. Aber wenn du schon vor Ort bist, dann geh auch in den Schnee und mach dir einen schönen Tag, damit du am Abend besonders entspannt bist und anderen von deinen Abenteuern erzählen kannst.

Fazit: Als Anfänger Fehler vermeiden ist nicht schwer

Das waren zehn typische Fehler, die Anfänger beim Snowboarden häufig machen. Wenn du die häufigsten Fehler kennst, hilft es dir, sie zu vermeiden. Vielleicht machst du sie aber trotzdem, weil wir alle eben nur Menschen sind. Wir wünschen dir auf jeden Fall viel Spaß auf den Pisten, viel Schnee und viele coole Moves!

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