SUP Ratgeber

Gutes iSUP Board für Einsteiger!

Es ist Sommer. Seen und Sonne locken, man denkt vielleicht darüber nach, sich ein aufblasbares SUP Board anzuschaffen. Gute Wahl! So ein Board macht Spaß und es bietet eine ganze Palette an Einsatzmöglichkeiten: Paddeln, Wellenreiten, sanfte Flüsse, stehendes Gewässer, wilderes Wellenreiten, familienfreundlich oder sportlich, Touren oder Spaß in Strandnähe…
Die aufblasbaren Boards stehen den Hardboards in Qualität und Funktionalität inzwischen kaum mehr nach und haben dabei einige nutzerfreundliche Vorteile:
  • iSUP Boards sind einfach transportierbar, sie benötigen keinen Dachgepäckständer, ein bisschen Platz im Kofferraum reicht. Man kann sie im Flieger problemlos mitzunehmen, im Winter sind sie zusammengerollt platzsparend zu lagern.
  • sie sind dementsprechend leicht.
  • man läuft weniger in Gefahr, sich an dem Board zu verletzen.
  • sie sind sehr widerstandsfähig gegenüber Steinen oder anderen Gefahrenquellen für Boards, die Außenhaut ist relativ unempfindlich.
  • die Boards sind gut für Familie und Kinder einsetzbar, man kann sie als Board als auch als Bade- und Spielinsel problemlos nutzen.

das Aufpumpen geht schnell, in 5 Minuten ist das Board durchaus einsatzbereit.

Wie muss man sich die iSUPs vorstellen?

Das Material, aus dem die Boards gefertigt sind, besteht aus Abertausenden von Fäden, die zwischen der Ober- und der Unterseite des Boards verwebt und dann verklebt sind. Das ermöglicht extrem stabile, sehr hart aufblasbare Boards, die auch widrigeren Einsätzen problemlos standhalten und dabei leicht und wendig sind.

Für wen?
Für den Freizeitsportler, für Tourenpaddler, für Familien, für alle, die nicht die ganz hohen Wellen versuchen wollen.

Ein paar Fragen vor dem Kauf
Wofür soll das Board hauptsächlich genutzt werden? Wo will ich paddeln? Eher ruhigere Gewässer, darf es auch etwas wilder mit Wind und Wellen sein oder am besten eines für alle Eventualitäten.

Wie sind die körperlichen Voraussetzungen des zukünftigen Board Besitzers?
Körpergröße, Gewicht, Sportlichkeit?

Ein paar Dinge gibt es, die wichtig sind: das sind in erster Linie Größe, Volumen und Länge des Boards. Zunächst ist zu erwähnen, dass die Größe eines aufblasbaren Boards meist in Fuß und Inch angegeben wird. Ein Fuß misst dabei 30,48 cm, ein Inch 2,54 cm. Das sieht dann beim Board folgendermaßen aus: Angabe 12’6” entspricht einer Länge von 3,81 m. So ist das halt.

  1. Länge des Boards: Je länger das Board ist, desto besser gleitet es, es läuft gerade, es ist schneller. Pro Seite sind mehr aufeinanderfolgende Paddelschläge möglich. Bei Touren ist durch das größere Volumen mehr Gepäck ladbar. Kürzere Boards dagegen sind wendiger und einfacher zu lenken. Allrounder und Anfänger Boards haben meist eine Länge von 10‘2‘‘ bis 12‘6‘‘. Wer überwiegend Strandnähe paddeln will, nimmt Längen zwischen 10’2’’ und 11’2’’ . Schwerere nehmen etwas längere Größen, leichte Menschen kürzere iSUPs.
  2. Breite des Boards: Je breiter ein Board ist, desto stabiler ist es. Das Anfänger Board hat im Mittel eine Breite von 32 bis 34 Inch. Leichtere Menschen nehmen schmälere, die Schwereren breitere Boards. Je schmäler das Board ansonsten ist, desto instabiler, aber desto schneller wird es. Raceboards haben zum Beispiel eine Breite von 25 Inch. Wer es von den weniger Geübten aber sportlich mag, ist mit 29 Inch gut bedient. Das bekommt schon ordentlich Tempo. Aufblasbare Boards haben rundere, dickere Kanten und sind damit etwas wackeliger als laminierte, man sollte sie daher im Prinzip 1-2 Inch breiter wählen als bei laminierten Brettern geraten wird.
  3. Dicke und Volumen des Boards: Die sorgen für die Stabilität des Boards. Dickere Boards haben mehr Volumen, das macht sie stabiler. Sie sind besonders für Menschen mit höherem Gewicht geeignet. Die Boards für Einsteiger haben meist eine Dicke von 4‘-5‘. Kinder und leichte Menschen unter 60 kg können gut 4 Inch Boards nehmen. Diese Bretter sind deutlich leichter, können sich bei Gewicht aber etwas durchbiegen. Dafür stehen die Paddler näher am Wasser, es ist kippsicherer. Boards mit 6 Inch fühlen sich dagegen schon fast wie laminierte Bretter an.
  4. Gewicht des Boards: Schwere Boards sind robuster und insgesamt stabiler. Sie sind für Anfänger gut. Fortgeschrittene nehmen leichtere und damit wendigere, schnellere Bretter.

Mit einem iSUP treffen Sie auf alle Fälle eine gute Wahl. Viel Spaß damit!

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